Immermannbrunnen

Montag, 9. November 2009

Nahe dem Kulturhistorischen Museum befindet sich der Immermannbrunnen. Mit diesem Brunnen wird an den Magdeburger Juristen, Schriftsteller und Dichter Carl Leberecht Immermann erinnert, der von 1796 – 1840 lebte.

Die Brunnenanlage wurde 1899 von Karl Echtermeyer erbaut. Sie zeigt Details aus dem von Immermann geschriebenen Roman “Der Oberhof”.

Immermann-Denkmal

In der Mitte thront eine Büste die Carl Leberecht Immermann zeigt. Darunter ist ein Fischkopf zu sehen, aus dem das Wasser in den Brunnen sprudelt. Links und rechts sind die Motive aus dem Roman “Der Oberhof” zu sehen. Zischen der Büste und dem Fischkopf sind zwei Theatermasken zu sehen sowie der Name des Immermanns samt seinem Geburts- und Sterbejahr.

Immermann pflegte übrigens auch gute Kontakte zu anderen Dichtern seiner Zeit, so z.B. auch zu Heinrich Heine.

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Jahrtausendturm im Elbauenpark

Mittwoch, 4. November 2009

Im Jahr 1999 fand in Magdeburg die Bundesgartenschau statt. Dazu wurde das Gelände nahe dem Herrenkrugpark komplett umgestaltet und so entstand dort u.a. auch eine Einschienenbahn. Baulich tut sich ansonsten im Elbauenpark der etwas schief wirkende Jahrtausendturm hervor.

Der Jahrtausendturm ist 60 Meter hoch. Er wurde vornehmlich aus Holz errichtet und stellt damit das höchste Holzgebäude in ganz Deutschland dar.

Der Turm enthält einen geschichtlichen Rundgang durch 6000 Jahre Menschheitsgeschichte. Er ist in sechs Etagen unterteilt. Man kann ihn auch von außen begehen, was gerade bei sonnigem Wetter sehr schön ist. Im Inneren des Jahrtausendturms befindet sich ein Foucaultsches Pendel mit dem die Rotation der Erde demonstriert wird. Zudem kann man durch ein astronomisches Fernrohr die Uhr am Magdeburger Dom ablesen.

Jahrtausendturm

Der Jahrtausendturm kann jährlich von April bis Oktober besichtigt werden. Mit dem Eintrittsgeld für den Elbauenpark ist zugleich auch der Eintritt für den Jahrtausendturm abgegolten.

Von April bis Oktober hat der Jahrtausendturm im Elbauenpark von 10 – 18 Uhr geöffnet, nur montags ist geschlossen.

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Eisenbahnhubbrücke im Handelshafen

Dienstag, 3. November 2009

Der Handelshafen in Magdeburg beherbergt eine von zwei Magdeburger Eisenbahnhubbrücken. Die Hubbrücke wurde 1894 gebaut und diente der Hafenbahn zur Überbrückung des Verbindungskanals zwischen Elbe und Handelshafen.

Damit auch bei Hochwasser die Zufahrt der Schiffe zum Handelshafen gewährleistet ist, wurde die Brücke als Hubbrücke gebaut.

Die stählerne Brücke wiegt 129 Tonnen. War sie zu Beginn noch mit einem hydraulischen Antrieb versehen, so erhielt sie dann im Jahre 1932 einen elektrischen Antrieb, der bis 1978 in Betrieb war.

Historische Eisenbahnhubbrücke

1980 wurde die Hubbrücke im Handelshafen auf ihre jetzige Höhe arretiert und seitdem nur noch asl Fußgängebrücke genutzt. in den Jahren 2008/2009 erfolgte eine grundlegende Sanierung der Brücke, da zuvor aus Sicherheitsgründen eine Sperrung der Brücke erfolgt war.

Die Eisenbahnhubbrücke im Magdeburger Handelshafen steht unter Denkmalschutz. Sie kann jetzt, nach der Sanierung, wieder von Fußgängern genutzt werden.

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Handelshafen Magdeburg

Sonntag, 1. November 2009

Magdeburg ist eine Hafenstadt. Zwar legen hier keine großen Ozeandampfer an, doch durch die Lage an der Elbe stand hier auch ein Handelshafen, dessen imposante Speichergebäude noch heute der einstigen Wichtigkeit der Elbe als Transportweg für die Stadt Magdeburg künden.

Der alte Handelshafen wird inzwischen nicht mehr für den Umschlag von Gütern genutzt, auch wegen der fehlenden Wasserstandsregulierung. Zahlreiche Unternehmen haben sich allerdings in den inzwischen Wissenschaftshafen genannten Komplex angesiedelt. Die heute genutzten Häfen befinden sich weiter nördlich und werden rege genutzt.

Im Hanelshafen befindet sich u.a. der Standort der Eisenbahnfreunde Magdeburg, die hier ihre Fahrzeuge unterstellen. Auch einige historische Schiffe sind hier im Handelshafen Magdeburg stationiert. Eine von zwei historischen Eisenbahnhubbrücken befindet sich ebenfalls hier.

Blick zum Handelshafen

Der Handelshafen wurde 1886-1893 gebaut. Er hat eine Länge von knapp einem Kilometer und ist zwischen 45 und 90 Meter breit.

Bereits seit 2001 laufen Planungen den Handelshafen als Gründer- und Innovationszentrum sowie als exclusive Wohnadresse neu zu strukturieren. Mit der Denkfabrik wurde dabei bereits ein Anfang gemacht.

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“Langer Heinrich” in Magdeburg

Mittwoch, 28. Oktober 2009

“Langer Heinrich” – so haben die Magdeburger liebevoll den 108 Meter hohen Schornstein auf dem SKET-Gelände genannt. SKET als Großbetrieb wurde ja schon lange abgewickelt und der Schornstein war der letzte von einst zehn Schornsteinen dort. Heute, am 28.10.2009 um genau 12 Uhr mittags wurde der Schornstein “Langer Heinrich” gesprengt.

Eine lange Geschichte hatte dieser Schornstein und sogar den zweiten Weltkrieg hat er überstanden. Als er heute mittag zur Seite kippte endete sein Leben. Fünfzehn Kilogramm Sprengstoff wurden dafür verwendet. Binnen weniger Sekunden fiel er zur Seite und nur eine Staubwolke war noch kurze Zeit später zu sehen.

Was auf dem ehemaligen SKET-Gelände nun entstehen wird ist indessen noch nicht geklärt. Der Schornstein selbst hätte umfangreich saniert werden müssen, es gelang jedoch nicht dafür Fördermittel zu erlangen, auch gab es kein Nutzungskonzept für den “Langen Heinrich”.

Viele ältere Magdeburger wohnten der Sprengung dieses Wahrzeichens von Magdeburg bei, das in seiner Höhe sogar den Magdeburger Dom übertraf.

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