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Bastion Cleve

Donnerstag, 26. Februar 2009 | Autor:

Die Bastion Cleve, nahe dem Fürstenwall gelegen ist Teil der ehemaligen Festung Magdeburg, die bis 1912 bestand. Die Festung Magdeburg war eine der stärksten preußischen Festungen was ein Grund mit war, daß Magdeburg bis damals nie angegriffen wurde.

Die Bastion Cleve stellte den südöstlichen Abschluß der Festung Festung Magdeburg dar.

Mit dem Bau der Hegelstraße wurde der Bereich der Bastion Cleve verfüllt und dort entstand dann der Fürstenwallpark mit dem Kriegerdenkmal.

Magdeburg - Festung Cleve

Die Bastion Cleve wurde in den Jahren 2007-2008 wieder freigelegt und für die Öffentlichkeit zur Besichtigung freigegeben. Die Arbeiten sind allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen. so ist u.a. geplant dort auch ein Café einzurichten.

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Die Schleuse in Magdeburg-Rothensee

Mittwoch, 25. Februar 2009 | Autor:

Bis 2001 war das Schiffshebewerk in Magdeburg-Rothensee die einzige Verbindung von der Elbe zum Mittellandkanal. Aufgrund der Größe des Schiffshebewerks war es verschiedenen Schiffstypen aufgrund ihrer Größe nicht möglich diese Verbindung zu nutzen.

Aus diesem Grund und auch aufgrund des Alters des Schiffshebewerks wurde 2001 die Schleuse in Magdeburg-Rothensee, unmittelbar neben dem Schiffshebewerk, in Betrieb genommen.

Schleuse Rothensee

Bei der Schleuse handelt es sich um eine sogenannte Sparschleuse. Durch diese Konzipierung sollen der Wasserverbrauch der Schleuse gesenkt und die Schwankungen des Wasserspiegels reduziert werden.

Mit einer Länge von 190 Metern und einer Breite von 12,50 Metern ist die Schleuse in Magdeburg-Rothensee groß genug um sämtliche auf der Elbe verkehrenden Typen von Binnenschiffen aufzunehmen.

Auf dem Foto sind die beiden Ausgleichsbecken gut zu erkennen, von denen das Wasser in den Schleusenkanal gepumpt beziehungsweise von dort rausgepumpt wird.

Das Foto entstand von der Besucherplattform, die auf dem Dach des Gebäudes des Schleusenwärters errichtet wurde und so interessierten Besuchern die Möglichkeit bietet den Betrieb der Schleuse mitzuverfolgen.

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Fürstenwall 20 in Magdeburg

Mittwoch, 18. Februar 2009 | Autor:

Das Gebäude am Fürstenwall 20 wurde im Jahre 1842 erbaut. Es war der Sitz des preußischen Oberpräsidenten des Regierungsbezirks Sachsen.

Das Gebäude bildet, gerade auch durch die markanten Ecktürme, einen wichtigen Teil der Elbufersilhouette im Bereich der Magdeburger Altstadt. Das Gebäude ist im damals vorherrschenden sogenannten Normannenstil erbaut.

Wasser- und Schiffahrtsamt

Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein über zwei Stockwerke reichender Saal. Das Treppenhaus ist mit einer aufwendig gestalteten gußeisernen Treppenkonstruktion versehen, die die eindrucksvolle Wirkung die das Treppenhaus sowieso schon ausstrahlt noch weiter unterstreicht.

Magdeburg - Fürstenwall 20

In dem Gebäude sitzt heute das Wasser- und Schiffahrtsamt des Landes Sachsen-Anhalt.

Raum "Saale"

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Das Hundertwasserhaus in Magdeburg

Dienstag, 17. Februar 2009 | Autor:

Das Magdeburger Hundertwasserhaus ist das letzte Objekt, daß der berühmte Architekt Friedensreich Hundertwasser geplant hat. Die Fertigstellung konnte er nicht mehr miterleben, da er auf der Überfahrt von Australien nach Europa auf dem Luxusliner “Queen Mary 2″ starb.

Das Haus wird auch “grüne Zitadelle” genannt, obwohl es ja auf den ersten Blick eher rosa aussieht. Die gründe dafür sind zum einen die Bepflanzung mit Rasen und Bäumen an den Seiten und auf der Rückseite des Hauses, zum anderen die Bäume, die aus den Fenstern rauswachsen.

Das Haus wurde im Oktober 2005 eingeweiht. Es beherbergt verschiedene Geschäfte, Arztpraxen, ein Hotel und auch ein Hochzeitszimmer, in welchem sich Paare standesamtlich das JA-Wort geben können.

Hundertwasserhaus Magdeburg

Das Gebäude beherbergt zwei Innenhöfe, der größere der beiden Höfe ist mit einem Springbrunnen ausgestattet.

Die Mieter der einzelnen Wohnungen und Geschäfte im Hundertwasserhaus sind berechtigt, die Fassade um die Fenster herum selbst zu gestalten, jedoch nur soweit wie Arm und Pinsel reichen. Bisher hat aber noch niemand von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Die “Baummieter”, die aus den Fenstern wachsen werden ebenfalls von den Mietern gepflegt. Es ist angedacht, später keine Veränderungen ehr am Haus vorzunehmen. Das Verblassen der Wandfarbe sowie die wachsenden “Baummieter” sollen den Altersprozeß darstellen.

Das Hundertwasserhaus zählt zu den teuersten Mietflächen in Magdeburg. Daher stehen hier auch heute noch einige Ladenflächen sowie Wohnungen leer.

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Wehrturm “Kiek in de Köken”

Freitag, 6. Februar 2009 | Autor:

Der Wehrturm “Kiek in de Köken” entstand um 1431 herum. Er war einer von mehreren Wehrtürmen, die die Magdeburger Bürger gegen den Willen des Erzbischofs von Magdeburg bauen lie´ßen.

Die Wehrtürme, die später durch eine Mauer miteinander verbunden wurden, sollten dem Schutz der Stadt gegen Angriffe von der Elbe her dienen.

Der auf dem Foto zu sehende Teil des Turmes ist nur der obere Teil. Der eigentlich Fußpunkt liegt ca. fünf Meter unter dem jetzigen Schleinufer, welches im 19. Jahrhundert aufgeschüttet wurde.

Wachturm am Fürstenwall

Die Grundmaße des Turmes betragen 7 x 7 Meter, die Wände sind bis zu 1,45 Meter dick. Das Dach des Turms wurde mehrfach verändert.

Seit 1899 gehört der “Kiek in de Köken” der Stadt Magdeburg. Während der Nazizeit wurde der Turm für Totenfeiern und ähnliches genutzt.

Der Turm wird zur Zeit sporadisch noch für Ausstellungen genutzt, ist ansonsten aber keiner weiteren Verwendung zugeordnet. Zugang zum Turm bekommt man über den Fürstenwall. Direkt am Turm gibt es auch noch eine Treppe, die vom Schleinufer zum Fürstenwall führt.

Der Name des Turms ist übrigens aus dem Niederdeutschen abgeleitet und bedeutet so viel wie “Kuck in die Küche”. Damit war die Küche des Erzbischofs gemeint, die man von dem Turm aus einsehen konnte.

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