Der Klosterbergegarten
Dienstag, 3. Februar 2009 | Autor: Torsten
Direkt an der Elbe gelegen befindet sich der 11 Hektar große Klosterbergegarten im Magdeburger Stadtteil Buckau. Er ist der erste Volksgarten in Deutschland gewesen.
Von ca. 970 bis zur Zerstörung durch französische Truppen im Jahre 1813 befand sich dort das Kloster Berge, das dem Park später seinen Namen lieh. Die Stadt Magdeburg erwarb 1824 das Gelände des ehemaligen Klosters und so entstand dort der erste Volksgarten. 1828 wurde mit dem Bau eines Gesellschaftshauses begonnen, welches nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand. Das Gesellschaftshaus wurde 1829 eingeweiht.
Der Klosterbergegarten hieß damals Friedrich-Wilhelms-Garten und wurde erst 1921 in Klosterbergegarten umbenannt.
Zwischen 1950 und 1990 wurde das Gesellschaftshaus als Pionierhaus genutzt und der Park in Pionierpark umgetauft. Seit 1990 trägt er wieder den Namen Klosterbergegarten und das Gesellschaftshaus wurde Sitz des Telemann-Zentrums.
Der Klosterbergegarten gehört zum Netzwerk Gartenträume Sachsen-Anhalt.
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