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Kloster Unser lieben Frauen

Donnerstag, 5. Februar 2009 | Autor:

Das Kloster “Unser lieben Frauen” befindet sich nahe dem Magdeburger Dom. Das Kloster gehört zu den bedeutendsten baulichen Anlagen aus der Zeit der Romanik in Deutschland. Die erste Klosterkirche war vermutlich aus Holz und wurde um 1015 herum errichtet. Mit dem Bau der jetzigen Klosteranlage wurde um 1063 herum begonnen.

Der Magdeburger Erzbischof Norbert von Xanten übereignete das Kloster im Jahre 1129 dem Prämonstratenserorden. Um 1130 wurden auch die Bauarbeiten am Kloster beendet.

Kloster Unser lieben Frauen

Als 1207 der alte Magdeburger Dom abbrannte, wurde die Marienkirche des Klosters zur Kathedrale erhoben. Zwischen 1220 und 1240 fanden diverse Umbauten an den Klostergebäuden statt, bei denen verschiedene gotische Baumerkmale integriert wurden. Dennoch blieb der romanische Baustil weitestgehend erhalten.

Obwohl Magdeburg zu Zeiten der Reformation ein wichtiger Ort für die Protestanten war, blieb das Kloster katholisch.

1601 verließen die letzten katholischen Ordensbrüder das Kloster. Erst 1628 zogen wieder Mönche vom Prämonstratenserorden in das Kloster Unser lieben Frauen ein. Allerdings verließen die Mönche 1632 das Kloster bereits wieder.

1698 wurde eine Klosterschule eingerichtet, und 1700 eine Klosterbibliothek. Letztere besteht heute auch noch.

Während der französischen Betzung Magdeburgs in der Zeit Napoleons wurde die Klosteranlage als Kavalleriekaserne und Hospital genutzt.

Ein Teil der Klostergebäude wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Nicht alles davon wurde wieder aufgebaut.

Das Kloster Unser lieben Frauen gehört heute der Stadt Magdeburg. Es beherbergt das Museum für bildende Künste und eine Konzerthalle. 1993 wurde das Kloster zum Mittelpunkt der Straße der Romanik erklärt.

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Der Klosterbergegarten

Dienstag, 3. Februar 2009 | Autor:

Direkt an der Elbe gelegen befindet sich der 11 Hektar große Klosterbergegarten im Magdeburger Stadtteil Buckau. Er ist der erste Volksgarten in Deutschland gewesen.

Von ca. 970 bis zur Zerstörung durch französische Truppen im Jahre 1813 befand sich dort das Kloster Berge, das dem Park später seinen Namen lieh. Die Stadt Magdeburg erwarb 1824 das Gelände des ehemaligen Klosters und so entstand dort der erste Volksgarten. 1828 wurde mit dem Bau eines Gesellschaftshauses begonnen, welches nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand. Das Gesellschaftshaus wurde 1829 eingeweiht.

Xing-Treffen am 21.05.2008

Der Klosterbergegarten hieß damals Friedrich-Wilhelms-Garten und wurde erst 1921 in Klosterbergegarten umbenannt.

Zwischen 1950 und 1990 wurde das Gesellschaftshaus als Pionierhaus genutzt und der Park in Pionierpark umgetauft. Seit 1990 trägt er wieder den Namen Klosterbergegarten und das Gesellschaftshaus wurde Sitz des Telemann-Zentrums.

Der Klosterbergegarten gehört zum Netzwerk Gartenträume Sachsen-Anhalt.

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Die Immermannstrasse in Magdeburg

Sonntag, 1. Februar 2009 | Autor:

In der Immermannstraße wohne ich seit April 2006. Die Immermannstraße befindet sich im Magdeburger Stadtteil Stadtfeld Ost und verbindet die Olvenstedter Straße mit der Gothestraße. Im weiteren Verlauf wird die Immermannstraße zur Annastraße.

Die Immermannstraße gehört zu den Magdeburger Straßen, die komplett unter Denkmalschutz stehen. Sie ist nach Carl Leberecht Immermann, einem Schriftsteller und Dichter benannt, der 1796 in Magdeburg geboren wurde.

Die Häuser in der Immermannstraße wurden nach Aufhebung der Rayonbestimmungen errichtet. Alle Häuser verfügen über Hinterhöfe.

Magdeburg Immermannstr.

Neben zahlreichen Wohnungen, die hier auch recht beliebt sind und daher selten länger leerstehen, befinden sich auch einige kleinere Geschäfte hier in der Straße.

Ich wohne gerne in der Immermannstraße. Das einzige Poblem, was es hier gibt ist, daß die Parkmöglichkeiten etwas eingeschränkt sind. Ansonsten lebt es sich hier recht angenehm. Bis zum Stadtzentrum läuft man ca. 15 Minuten oder man fährt 5 Minuten mit der Straßenbahn, die vom Olvenstedter Platz abfährt.

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