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Otto-von-Guericke-Denkmal in Magdeburg

Samstag, 25. April 2009 | Autor: Torsten

Einem ihrer wichtigsten Persönlichkeiten hat die Stadt Magdeburg ein Denkmal gesetzt: Otto von Guericke. Das Denkmal befindet sich nahe dem Alten Markt, also direkt in der Innenstadt. Es wurde 1907 errichtet.

Otto von Guericke lebte von 1602 – 1686 und war zeitweilig Bürgermeister der Stadt Magdeburg. Er war es auch, der dafür sorgte, daß Magdeburg nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufblühte. 1632 trat er in Magdeburg als Festungsbaumeister in schwedische Dienste. Zudem war er für die Stadt Magdeburg in zahlreichen diplomatischen Missionen unterwegs. So nahm er unter anderem an den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden teil.

Bekannt wurde Otto von Guericke durch sein Halbkugelexperiment, mit dem er die Kraft des Luftdrucks nachwies.

Otto-von-Guericke-Denkmal

Zahlreiche Experimente und Erfindungen gehen auf das Konto Otto von Guerickes. Er war auf den Gebieten der Astronomie, Physik und Meteorologie bewandert.

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Magdeburg-Diesdorf

Mittwoch, 22. April 2009 | Autor: Torsten

Im Westen von Magdeburg befindet sich der Stadtteil Diesdorf. Hier ist einer der Endpunkte der Straßenbahnlinie 6, die von hier aus zum Herrenkrugpark fährt.

Diesdorf wurde um 937 erstmals urkundlich erwähnt, die Gründung selbst muß wohl aber zwischen 400 und 800 erfolgt sein. Um 1350 wurde mit dem Bau der Diesdorfer Kirche begonnen, im 16. Jahrhundert erhielt Diesdorf seinen ersten protestantischen Pfarrer.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Diesdorf fast gänzlich zerstört, nur die Kirche überstand die Kriegswirren. Gegen ende des 17. Jahrhunderts wohnten in Diesdorf allerdings bereits wieder um die 200 Menschen.

Kleiner Gang in Magdeburg-Diesdorf

Nachdem sich Magdeburg immer weiter ausweitete, wurde zum 1. April 1926 Diesdorf in Magdeburg eingemeindet. Seit September 1926 hat Diesdorf einen Straßenbahnanschluß.

Zur Zeit leben rund 3300 Einwohner Magdeburgs im Stadtteil Diesdorf, der seine ländliche Herkunft nicht verbergen kann.

Das Bild zeigt den Weg “Kleiner Gang”, der wirklich nur für Fußgänger und Fahrräder passierbar ist. Autos passen dort nicht durch.

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Das Justizzentrum Magdeburg

Samstag, 18. April 2009 | Autor: Torsten

Mitten in der Innenstadt, nahe dem Magdeburger Dom, befindet sich das Justizzentrum Magdeburg, welches den Namen von Eike von Repgow trägt. Eike von Repgow war der Verfasser des “Spiegel der Saxen” (Sachsenspiegel), dem ersten deutschen Rechtsbuch.

Das Justizzentrum befindet sich in der ehemaligen Hauptpost. Die Post ist zwar auch heute noch in dem Haus vertreten, nutzt jedoch nur noch einen kleinen Teil des Gebäudes.

Justizzentrum Magdeburg

Das Gebäude wurde in den Jahren 1895 bis 1899 erbaut und 2005/2006 grundlegend saniert. Seit Juni 2007 ist das Justizzentrum Magdeburg in dem Gebäude ansässig.

Im Justizzentrum Magdeburg haben sich angesiedelt:

-Amtsgericht Magdeburg
-Arbeitsgericht Magdeburg
-Sozialgericht Magdeburg
-Verwaltungsgericht Magdeburg
-Oberverwaltungsgericht für Sachsen-Anhalt
-Staatsanwaltschaft Magdeburg

Lediglich das Landgericht Magdeburg ist in einem anderen Gebäude untergebracht.

Über die Nutzung des Gebäudes und des Sanierung gab es längere Zeit einige Diskussionen, letztendlich blickt dieses imposante Gebäude nun aber doch einer gesicherten Zukunft entgegen.

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Die St. Sebastians-Kathedrale

Donnerstag, 16. April 2009 | Autor: Torsten

Im Stadtzentrum von Magdeburg, unweit vom Dom, befindet sich die St. Sebastians-Kathedrale. Sie ist eine katholische Kirche und dem Heiligen Sebastian geweiht.

Bereits im Jahre 1015 erfolgte die Grundsteinlegung für die St. Sebastians-Kathedrale. In den Jahren 1188 und 1207 brannte die Kathedrale aus.

Ein kompletter Umbau im Stile der Gotik erfolgt dann im 14. Jahrhundert. Am 17. Mai 1489 erfolgte die erneute Weihe der Kirche. Durch die Reformation wurde die Kirche im Jahre 1558 protestantisch.

St. Sebastians-Kathedrale in Magdeburg

Als im Mai 1631 Magdeburg während des dreißigjährigen Krieges erstürmt wurde, brannte die Kirche abermals nieder. Noch elf Jahre später wird sie als Ruine geführt. Der Neubau zog sich bis 1692 hin. In jenem Jahr fand wieder erstmalig ein Gottesdienst in der St. Sebastians-Kathedrale statt.

1756 fanden vorerst letztmalig Gottesdienste in der Kirche statt. Die Kirche wurde dann lange Zeit als Magazin genutzt. Während der napoleonischen Besatzung diente die Kirche den Franzosen als Feldschmiede und Lagerraum.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Kirche wieder katholisch. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei Luftangriffen auf Magdeburg zwar beschädigt, doch später wieder instandgesetzt.

Seit 1994 ist Magdeburg ein eigenständiges Bistum. So wurde St. Sebastian die Kathedrale des neuerrichteten Bistums Magdeburg und Sitz des Magdeburger Kathedralkapitels. Sie ist somit auch Heimat des Bischofs des katholischen Bistums Magdeburg.

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Die Schrote

Mittwoch, 15. April 2009 | Autor: Torsten

Die Schrote ist ein kleiner Bach, der im Bereich Hemsdorf entspringt und in die Ohre mündet. Dabei durchfließt die Schrote auch Magdeburg. In einigen Teilen Magdeburgs wurde der Verlauf der Schrote begradigt und unterirdisch verlegt.

Bei Diesdorf erreicht die Schrote Magdeburg und durchfließt dann u.a. die Ortsteile Diesdorf, Stadtfeld West und Stadtfel Ost oberirdisch, bevor sie ab der Kreuzung Goethestraße / Olvenstedter Straße unterirdisch weiter verläuft.

Im oberirdischen Bereich hat sich die Gegend um die Schrote zu einem herrlichen Ort der Entspannung entwickelt. Ich selbst gehe regelmäßig dem Schroteverlauf bis Diesdorf folgend spazieren.

Die Schrote in Stadtfeld West

Das Bild zeigt die Schrote im Bereich Stadtfeld West. Links und rechts des kleines Flüßchens befinden sich Kleingärten. In nur wenigen Minuten ist man somit fern des Stadtlärms und kann herrlich entspannen und die Seele baumeln lassen.

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