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“Langer Heinrich” in Magdeburg

Mittwoch, 28. Oktober 2009 | Autor: Torsten

“Langer Heinrich” – so haben die Magdeburger liebevoll den 108 Meter hohen Schornstein auf dem SKET-Gelände genannt. SKET als Großbetrieb wurde ja schon lange abgewickelt und der Schornstein war der letzte von einst zehn Schornsteinen dort. Heute, am 28.10.2009 um genau 12 Uhr mittags wurde der Schornstein “Langer Heinrich” gesprengt.

Eine lange Geschichte hatte dieser Schornstein und sogar den zweiten Weltkrieg hat er überstanden. Als er heute mittag zur Seite kippte endete sein Leben. Fünfzehn Kilogramm Sprengstoff wurden dafür verwendet. Binnen weniger Sekunden fiel er zur Seite und nur eine Staubwolke war noch kurze Zeit später zu sehen.

Was auf dem ehemaligen SKET-Gelände nun entstehen wird ist indessen noch nicht geklärt. Der Schornstein selbst hätte umfangreich saniert werden müssen, es gelang jedoch nicht dafür Fördermittel zu erlangen, auch gab es kein Nutzungskonzept für den “Langen Heinrich”.

Viele ältere Magdeburger wohnten der Sprengung dieses Wahrzeichens von Magdeburg bei, das in seiner Höhe sogar den Magdeburger Dom übertraf.

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Goldschmiedebrücke

Sonntag, 18. Oktober 2009 | Autor: Carolin

Der Name der Strasse kommt von den damals dort ansässigen Goldschmieden, das Wort  “Brücke” jedoch ist nicht in dem Sinne zu verstehen. Als “Brücke” hat man damals in Magdeburg die Strassen bezeichnet, die mit Steinplatten belegt waren und als enge Geschäftsstrassen durch die Stadt führten.

Brunnen an der Goldschmiedebrücke

Die heutige Goldschmiedebrücke hat allerdings wenig mit der historischen zu tun. Die historische Strasse verlief nicht wie die heutige von West nach Ost, sondern war die Verlängerung der Regierungsstrasse und verlief nach Norden. Schuld daran trägt die Zerstörung während des zweiten Weltkrieges. Der Wiederaufbau hielt sich bewusst nicht an den natürlichen Verlauf  historischer Strassen, man wollte eine sozialistische Stadtstruktur aufbauen.

Die heutige Goldschmiedebrücke befindet sich im Stadtteil Altstadt.

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Ulrichsplatz

Dienstag, 13. Oktober 2009 | Autor: Carolin

Der heute schön gestaltete Platz war früher Standort der Sankt-Ulrich-und-Levin-Kirche. Heute steht auf diesem Platz nur noch ein Haus das mit seinem Namen an die Kirche erinnern soll, das Ulrichshaus. Auch der große Springbrunnen mit seinen Bänken bietet einen schönen Platz zum Erholen. Trotz großer Beliebtheit ist der Platz größtenteils sauber und ordentlich. Die Blumenbeete auf dem Platz lassen diesen das ganze Jahr über frisch und wie eine Oase wirken. Ein sehr schöner Ort zum Spazieren und Entspannen.

Brunnen

Zur Zeit versucht eine private Initiative Spenden zu sammeln, um die Ulrichskirche wieder am alten Standort aufbauen zu können. Unter den Magdeburger Bürgern ist dieses Objekt allerdings umstritten, würde so doch eine grüne Oase verschwinden.

Der Ulrichsplatz befindet sich zentral gelegen im Stadtzentrum. Um den Ulrichsplatz herum befinden sich neben Wohnhäusern auch zahlreiche Geschäfte, Cafes und Restaurants die zum Bummeln und Verweilen einladen.

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Eisenbartbrunnen

Montag, 12. Oktober 2009 | Autor: Carolin

1939 wurde dieser Brunnen in der Magdeburger Altstadt als Geschenk der mitteldeutschen Landesbank an die Stadt Magdeburg gebaut. Er diente als Füllung eines toten Winkels der beim Anbau des Bankgebäudes entstand. Da diese Stelle auch das ehemalige Wohnhaus des Doktor Eisenbarts umfasste dachten sich die verantwortlichen ihm zu ehren diesen Brunnen bauen zu lassen. Fritz von Graevenitz wurde von der mitteldeutschen Landesbank beauftragt dieses Kunstwerk zu entwerfen.

Der Brunnen blieb trotz großer Zerstörung der Innenstadt im 2. Weltkrieg erhalten.

Eisenbartbrunnen

Ein hoher Muschelkalkbalken dominiert den Brunnen. Auf dessen spitze steht die Figur des Arztes Eisenbart. In Bronzetafeln ist das Eisenbart-Lied eingraviert, welches zum Bekanntheitsgrad des Doktors beigetragen hat. Die anderen Bronzetafeln stellen Situationen aus dem Leben des Doktors dar. Neben seinem Einzug in die Stadt Magdeburg, auch Eisenbart in der Sprechstunde, Eisenbart bei einer Zahnoperation und Die Heilung des Obristen von Graevenitz in Stargard.

Um den Brunnen von den hellen Steinmauern abzuheben wählte man das Material Bronze, welches aber nicht zu dunkel ist und das Licht schluckt sondern zurückwirft.

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Breiter Weg

Freitag, 9. Oktober 2009 | Autor: Carolin

Diese Strasse befindet sich im Stadtteil Altstadt und war die wichtigste Verbindungsader der Stadt Magdeburg und durchquerte die Stadt in Nord/Süd- Richtung. Sie wurde 1207 erstmal urkundlich erwähnt. Während des dreißigjährigen Krieges zerstört wurde der Breite Weg mit vielen Gebäuden im barocken Stil wieder aufgebaut. Doch fiel das ungewöhnliche Bild dem 2. Weltkrieg zum Opfer.

Idealistischerweise wurde die Strasse in der DDR nach Karl-Marx benannt. Nach der Wiedervereinigung bekam sie jedoch ihren alten Namen zurück.

Breiter Weg Richtung Süden

Heute wird der Verkehr an der Innenstadt vorbeigeführt daher hat die Strasse ihre Bedeutung als wichtigste Verkehrsader verloren doch stellt sie eine für die städtische Struktur wichtige Komponente dar. Der Nordabschnitt ist zu einer verkehrsberuhigten Zone geworden. Fußgänger, Radfahrer sowie die Straßenbahnen verkehren hier ausschließlich.

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