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Sankt-Petri-Kirche

Mittwoch, 7. Oktober 2009 | Autor: Torsten

Dem heiligen Petrus (Schutzpatron der Fischer) wurde diese katholische Kirche in der Magdeburger Altstadt geweiht. 1150 wurde der Grundstein, für die damals noch Dorfkirche Frose genannte Kirche, auf dem Petersberg gelegt. Zu ihren Füßen befand sich das Dorf Frosen und der Fischerhafen für die sie als Pfarrkirche diente.

1230 wurde das Dorf sowie die Kirche und die Neustadt von Truppen Kaiser Otto IV. zerstört. diese Zerstörung wurde jedoch gleich genutzt um die Stadt Magdeburg nach Norden hin zu erweitern. Die Kirche wurde an ihrem alten Platz wieder aufgebaut und 1258 erstmal urkundlich erwähnt.

Kirche St. Petri

Etwa 1400 wurde die Kirche zu eine dreischiffigen gotischen Hallenkirche umgebaut.

am 17.Juli 1524 wurde im Zuge der Reformation die erste evangelische Predigt in der Sankt Peters Kirche gehalten. 1546 erhielt die Kirche ihre erste Orgel die ursprünglich aus dem Kloster berge stammte.

Die durch den dreißigjährigen Krieg ausgebrannte und zerstörte Kirche wurde bis 1689 wieder aufgebaut. 1712 wurde das Kirchendach zu einem barocken Mansarddach umgebaut.

Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche bis auf den Turm und die Eingangshalle fast komplett zerstört. Ab 1962 wurde die Kirche erst enttrümmert und dann wieder aufgebaut. Der Bildhauer Heinrich Apel erschuf 1968 viele Details der Inneneinrichtung.

Am 28. November 1999 erhielt die Kirche den Titel Universitätskirche.

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Magdalenenkapelle in Magdeburg

Dienstag, 6. Oktober 2009 | Autor: Torsten

Nahe der Elbe befindet sich die kleine Magdalenenkapelle, die ihre Entstehung angeblich der Entweihung einer Hostie zu verdanken hat. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1315. Im Jahre 1385 übertrug Papst Urban VI. das Patronat über die Kapelle dem nahegelegenen Magdalenenkloster, woraus dann auch der Name “Magdalenenkapelle” abgeleitet wurde.

Magdalenenkapelle

1631 wurde die Kapelle bei der Zerstörung Magdeburgs durch die schwedischen Truppen unter Tilly stark zerstört. Erst 1711 wurde mit der Instandsetzung der Kapelle begonnen, die dann 1715 neu geweiht wurde. Während des zweiten Weltkriegs wurde die Magdalenekapelle abermals stark beschädigt. Erst 1966 wurde mit der Instandsetzung der Kirche begonnen, die seit 1968 wieder für kirchliche Zwecke durch die Altlutheraner genutzt wurde. 1988 erfolgte eine weitere Sanierung der Kirche. Seit 1991 nutzt das katholische Hilfswerk Subsidaris die Magdalenenkapelle.

Zur Zeit gibt es Planungen ein neues Prämonstratenserkloster in der Nachbarschaft zu errichten. Gemeinsam mit der angrenzenden Universitätskirche St. Petri und dem Gemeindehaus soll daraus ein umfassender Atriumkomplex gebildet werden.

Es gibt übrigens auch eine Sage über die Gründung der Magdalenenkapelle, die man bei Wikipedia nachlesen kann.

An den Wochenenden kann man die kleine Kapelle auch kostenfrei besichtigen. Hier kann man verschnaufen von der Hektik des Alltags und die Ruhe auf sich wirken lassen.

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