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Hyparschale Magdeburg

Samstag, 26. Juni 2010 | Autor:

Sie ist inzwischen ein Sorgenkind der Stadt Magdeburg: die Hyparschale.

Im Jahre 1969 entstand die als Hyparschale bezeichnete Mehrzweckhalle auf der Elbinsel. Die aus vier hyperbolischen Paraboloiden bestehende Stahlbetondecke der Hyparschale ist freitragend. Die Lasten der vier Dachschalen werden als Schrägstützen zur Erde hingeführt. Dadurch ist es möglich, daß die gesamte Außenfläche ohne Stützen auskommt und somit nahezu komplett aus Glas besteht.

In der DDR gab es in gleicher Bauweise erstellte Gebäude in Berlin (inzwischen abgerissen), Glowe und Schwerin.

Hyparschale

Die Hyparschale wurde 1990 unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahre 1997 erfolgte die baupolizeiliche Sperrung des Gebäudes. Seit diesem Zeitpunkt ist die Stadt Magdeburg bemüht einen Investor für das Gebäude zu finden, bisher allerdings vergeblich. Für die Sanierung der Hyparschale ist ein Sanierungsbedarf von mehreren Millionen Euro veranschlagt. Aufgrund knapper Kassen besteht durch die Stadt Magdeburg allerdings keine Möglichkeit sich an den Sanierungskosten für die Instandsetzung der Hyparschale zu beteiligen.

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Das Fort XII der Festung Magdeburg

Mittwoch, 23. Juni 2010 | Autor:

Die Festung Magdeburg war recht weiträumig angelegt und besaß eine Vielzahl einzelner Objekte zur Verteidigung. Auf der Elbinsel im Rotehornpark gelegen, entstand im Jahre 1866 das Fort XII. Es befand sich im Südteil der Insel. Von dort aus sollte das Elbdelta mit den zugehörigen Flußsperren geschützt werden.

Das Gelände des Fort XII wurde 1909 vom Magistrat der Stadt Magdeburg erworben und einer neuen Nutzung zugeführt. Zeitweilig würde es als reine Grünfläche genutzt. Eine Weile hatte dort auch der Parkwächter seinen Sitz. Später wurde es als Freilichtbühne genutzt. Auch als Bereitschaftsraum für die Volkspolizei und die Staatssicherheit wurde das Gelände des ehemaligen Fort XII genutzt.

Fort XII

Durch die zahlreichen Nutzungsänderungen wurden mit der Zeit immer mehr Teile des Bauwerks abgetragen. Heute ist das Fort XII für jeden frei zugänglich. In einem Gebäude aus DDR-Zeiten befindet sich jetzt ein Cafe. Erhalten geblieben aus der Zeit als das Fort XII noch Verteidigungsaufgaben zu erfüllen hatte sind der das Fort XII umgebende Wassergraben, der Zufahrtsweg, der umgebende Wall, einige Treppen, mehrere Poternen und verschiedene Querwälle.

Der ehemalige Aufbau des Fort XII läßt sich auf diese Weise noch gut nachvollziehen.

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Das Pferdetor in Magdeburg

Sonntag, 20. Juni 2010 | Autor:

Der Rotehornpark hat zahlreiche interessante Objekte zu bieten die in den nächsten Beiträgen hier näher vorgestellt werden sollen. Den Anfang macht das Pferdetor.

Das Pferdetor befindet sich direkt neben der Stadthalle und stellt aktuell auch eine Art Abschluß des sich dort befindlichen Parkplatzes dar.

Es ist ca. 15 Meter und entstand 1927 im Vorfeld der in Magdeburg stattfindenen Deutschen Theaterausstellung. Es entstand zeitgleich mit der Stadthalle und dem Aussichtsturm. Sechs hochthronende springende Pferde sind durch fünf kleinere Rundbögen miteinander verbunden. Den seitlichen Abschluß des Pferdetors stellen zwei rechteckige Sockel dar.

Pferdetor

Entworfen wurde das Pferdetor von dem Architekten Prof. Albin Camillo Müller (Künstlername Albinmüller). Die Herstellung erfolgte von den Kunstkeramischen Werken der Stadt Kiel. Die Kunstkeramischen Werke haben das Pferdetor kostenlos erstellt um damit ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Das Pferdetor steht heutzutage leider im Schatten vieler anderer interessanter architektonischer Bauwerke in Magdeburg. Bei einem Bummel durch den Stadtpark sollte man sich auch ruhig mal dieses architektonische Bauwerk etwas näher betrachten.

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Rotehornpark Magdeburg

Dienstag, 8. Juni 2010 | Autor:

Mit ca. 200 Hektar ist der auf der Werderinsel gelegene Rotehornpark der größte Stadtpark von Magdeburg. Dort befinden sich zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Hyparschale, die Stadthalle, die Salzquelle, der Schleppdampfer “Württemberg”, der Aussichtsturm und das Fort XII.

In den Sommermonaten findet hier u.a. das SWM Sommerkino statt. Auch Musikveranstaltungen wie “Impro im Stadtpark” werden hier inszeniert.

Erreichbar ist der Rotehornpark über den Strombrückenzug, die Sternbrücke, die Brücke am Wasserfall oder aber mit der Elbfähre die an der Ausflugsgaststätte “Mückenwirt” ihre Anlegestelle hat.

Der Rotehornpark ist bei den Magdeburgern sehr beliebt, daher hat die Stadt Magdeburg hier auch einen öffentlichen Grillplatz eingerichtet der sich am Wasserfall befindet.

Stadtpark Magdeburg

Der Rotehornpark wurde zwischen 1871 und 1874 angelegt und dann kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts auf seine jetzige Größe ausgedehnt. Die Taube Elbe, ein alter Flußlauf, wurde 1908 zu einem See erweitert. Selbiger bekam den Namen “Adolf-Mittag-See”. Auf der in dem See befindlichen Marieninsel wurde ein kleiner Tempel errichtet. Viele der Arbeiten wurden damals von Arbeitslosen ausgeführt.

Auch das Militär hatte die Werderinsel einst genutzt. Das zur Festung Magdeburg gehörende Fort XII befand sich auf der Insel und diente der Sicherung der Festung aus östlicher Richtung.

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