Beiträge vom » Juli, 2010 «

St.-Georg-Kirche in Calenberge

Mittwoch, 28. Juli 2010 | Autor:

Im zum Magdeburger Ortsteil Randau-Calenberge gehörenden Ort Calenberge steht die evangelische St.-Georg-Kirche. Sie wurde 1880-1882 im neoromanischen Stil erbaut und ersetzte einen Vorgängerbau.

Die Kirche wurde aus Sandstein errichtet und mit Klinkern verziert. Das Dach ist mit Schiefer eingedeckt. Der an der Westseite befindliche Kirchturm hat eine Höhe von 32 Metern.

Dorfkirche Calenberge

Direkt auf dem Kirchengelände befindet sich ein kleiner Friedhof, der auch heute noch genutzt wird.

Im Jahre 1999 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten an der Kirche statt.

Ein Teil der heutigen Ausstattung der Kirche stammt noch aus Zeiten des Neubaus im 19. Jahrhundert. Dazu zählen die Westempore, die Bestuhlung und die Kanzel. Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1888. Im Jahre 1910 erhielt die St.-Georg-Kirche in Calenberge einen mehrarmigen Kronleuchter der ebenfalls noch vorhanden ist.

Thema: Allgemein | Beitrag kommentieren

Steinzeitdorf Randau

Samstag, 24. Juli 2010 | Autor:

Der aus den beiden Dörfern Randau und Calenberge bestehende Magdeburger Ortsteil Randau-Calenberge befindet sich im südöstlichen Bereich von Magdeburg, auf der östlichen Elbseite. Dieser Bereich wird von den Magdeburgern auch als Ostelbien bezeichnet

In Randau befindet sich seit einigen Jahren ein nachgebautes Steinzeitdorf.

Steinzeithaus in Randau

Im Steinzeitdorf Randau kann man den Nachbau eines in Randau ausgegrabenen 4.500 Jahre alten jungsteinzeitlichen Pfostenhauses bewundern. Aber auch ein Nachbau eines Langhauses der Linienbandkultur ist hier zu besichtigen. Derartige Häuser sind vor über 7.500 Jahren gebaut worden.

Das Steinzeitdorf Randau ist kein totes Museum. Hier kann man als Besucher alles anfassen und selbst ausprobieren und so in die Zeit der Steinzeitmenschen schlüpfen.

Die Öffnungszeiten des Steinzeitdorfs Randau sind wie folgt:

(Mai – 03. Oktober)
Mo bis Fr: 09:00 – 17:00 Uhr
Sa + So: 10:00 – 17:00 Uhr

Zwischen Oktober und April ist Winterpause, Gruppen können nach Voranmeldung allerdings auch in diesem Zeitraum das Freiluftmuseum besichtigen.

Thema: Allgemein | Beitrag kommentieren

Hotel Stadtfeld in Magdeburg

Mittwoch, 21. Juli 2010 | Autor:

Der Magdeburger Stadtteil Stadtfeld ist ein als Wohnort recht beliebter Stadtteil. Im selbigen Stadtteil befindet sich auch das gleichnamige Hotel Stadtfeld in der Maxim-Gorki-Straße. Das Hotel wird seit 2003 betrieben. Drei Drei-Bettzimmer, 27 Doppelbettzimmer und 16 Einzelbettzimmer stehen hier zur Verfügung.

Ausgehend vom Hotel Stadtfeld ist man in wenigen Minuten am Magdeburger Hbf und auch das Stadtzentrum ist sehr schnell zu erreichen. Haltestellen des ÖPNV sind nur wenige Gehminuten vom Hotel Stadtfeld entfernt.

Hotel "Stadtfeld"

Das Hotel Stadtfeld beinhaltet eine rund um die Uhr geöffnete Bar.

Zwei Tagungsräume die für bis zu 220 Personen Platz bieten sind hier ebenfalls vorhanden.

Weiterführende Links:

Webseite des “Hotel Stadtfeld”

Bewertungen bei Qype

Thema: Hotels | Beitrag kommentieren

Westfriedhof Magdeburg

Montag, 19. Juli 2010 | Autor:

Im Jahre 1898 wurde der heutige Westfriedhof in Magdeburg nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. Der Westfriedhof befindet sich an der Großen Diesdorfer Straße, angrenzend an die Stadtteile Stadtfeld West und Diesdorf. Er umfaßt eine Fläche von 62,5 ha. Damit ist der Westfriedhof der größte Friedhof Magdeburgs.

Westfriedhof

Die Kapelle des Westfriedhofs wurde im neogotischen Stil errichtet. Vom Haupteingang aus führt in gerader Linie ein Weg direkt auf die Kapelle zu.

Kapelle am Westfriedhof

Der Westfriedhof ist auch Heimat mehrerer Gedenkstätten. Seit 1996 befindet sich hier ein Gedenkstein für italienische Militärinternierte. 1981 entstand hier zudem durch den Bildhauer Fritz Cremer eine Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus. Eine weitere Gedenkstätte auf dem Westfried erinnert an die Opfer des Bombenangriffs auf Magdeburg am 16. Januar 1945. Ein weiteres Denkmal erinnert an die Toten des Eisenbahnunglücks von Langenweddingen am 06.07.1967.

Thema: Allgemein | Beitrag kommentieren

St.-Ambrosius-Kirche in Magdeburg-Sudenburg

Samstag, 17. Juli 2010 | Autor:

Die heutige Ambrosiuskirche im Magdeburger Stadtteil Sudenburg ist bereits die fünfte Kirche Magdeburgs die diesen Namen trägt. In den Jahren 1875/76 entstand die jetzt noch existierende Ambrosiuskirche im neogotischen Baustil, deren Bau rund 225.000 Reichsmark kostete. Die Bronzeglocken der protestantischen Ambrosiuskirche wurden aus dem Metall dreier erbeuteter französischer Kanonen gegossen.

Die Innenausstattung der Kirche wurde vornehmlich durch Spenden Magdeburger Bürger finanziert, darunter auch der Taufstein und das Altargemälde.

Ambrosiuskirche

Im Jahre 1917 mußten die drei Bronzeglocken für Kriegszwecke abgegeben werden. Die Bronze wurde somit wieder für den Zweck verwendet, für den sie schon einmal verwendet wurde: zum Krieg spielen.

Im Oktober erhielt die Ambrosiuskirche drei neue Glocken aus Gußstahl.

Im Zweiten Weltkrieg kam die Ambrosiuskirche ohne nennenswerte Schäden davon. In den 50er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten diverse große Sanierungsarbeiten.

Thema: Allgemein | Beitrag kommentieren