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Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Sonntag, 18. Dezember 2011 | Autor:

Als Landeshauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt ist Magdeburg demzufolge auch Sitz des Ministerpräsidenten. Selbiger, also die Staatskanzlei, befindet sich in der Hegelstraße 42 in der Magdeburger Innenstadt. Die Hegelstraße ist eine prachtvolle mehr als 700 Meter lange und 37 Meter breite Allee, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Zu den Gebäuden dort gehört auch das 1889 – 1893 im Stil der italienischen Pallazi der Hochrenaissance errichtete Palais am Fürstenwall.

Staatskanzlei

Das Palais am Fürstenwall war als Sitz des preußischen Generalkommandos des 4. Armeekorps und zugleich als Gästehaus der kaiserlichen Familie konzipiert. Zwischen 1903 und 1911 residierte in den Räumen im Erdgeschoss der General Paul von Hindenburg, der später Reichspräsident werden sollte.

Nach dem Ende des deutschen Kaiserreichs beherbergte das Palais am Fürstenwall bis 1943 verschiedene Finanzbehörden. Kurzzeitig wurde es nach Kriegsende von den amerikanischen Besatzungstruppen genutzt, bis dann nach abzug selbiger es zum Sitz der sowjetischen Militäradministration wurde. Kurzzeitig war das Gebäude um 1945/46 herum auch Sitz des Magdeburger Rundfunks. 1946 – 1949 diente das Gebäude als Sitz des Bezirks- und Kreisvorstandes der SED, bevor es dann bis 1990 von der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft genutzt wurde.

Staatskanzlei (Palais am Fürstenwall)

Im Oktober 1990 wurde das Palais dann erstmals Sitz der Staatskanzlei, bevor es dann zwischen 1991 und 1995 umfänglich restauriert wurde. Dabei konnten die nur übermalten alten Wandzeichnungen wieder freigelegt und hergerichtet werden.

Zwischen 2001 und 2005 war das Gebäude Sitz des Justizministeriums des Landes Sachsen-Anhalt, bis dann 2005 der damalige Ministerpräsident Böhmer dort wieder die Staatskanzlei ansiedelte. Bis heute und wohl auch in Zukunft wird das Gebäude in dieser Funktion genutzt.

Mehrmals pro Jahr finden öffentliche Führungen durch das Palais am Fürstenwall statt, die immer sehr schnell ausgebucht sind.

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Encke-Kaserne Magdeburg

Donnerstag, 15. Dezember 2011 | Autor:

Zwischen den Magdeburger Stadtteilen Stadtfeld West und Sudenburg gelegen, befindet sich das weitläufige Gelände der ehemaligen Encke-Kaserne. Die Kaserne entstand um 1918 und war Standort des 4. Fußartillerie.Regiments Encke, benannt nach dem ehemaligen preußischen Generalleutnant und Inspekteur der Artillerie August Encke.

Bis 1945 wurde das Gelände durch Reichswehr und Wehrmacht als Kaserne genutzt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte ein weitere militärische Nutzung durch sowjetische Verbände, die 1991 Magdeburg verließen. Lange Zeit war das Schicksal der ehemaligen Kaserne unklar.

ehemalige Encke-Kaserne

Zwischen 2008 und 2010 wurden die Gebäude und das Gelände umfassend saniert, mehrere hundert neue Eigentumswohnungen sowie Parkflächen zur Erholung wurden geschaffen. Desweiteren befinden sich dort noch ein Verwaltungsgebäude des Johanniter-Bundes sowie Flächen des THW.

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Gemeindehaus Westerhüsen

Mittwoch, 21. September 2011 | Autor:

1874 erbaute Zimmermeister Schrader das Gemeindehaus, der damals noch eigenständigen Gemeinde Westerhüsen. Markant bei diesem eingeschossigen Gebäude sind zum einen der schräge Sockel, der sich durch die ansteigende Straße (Sohlender Straße) ergibt, sowie der im Vergleich zum Rest des Gebäudes recht große Fachwerkturm, der einst auch eine Uhr beherbergte.

Westerhüsen

Das Haus war ursprünglich mit einer Wache und einem Arrestzimmer ausgestattet, allerdings wurden beide nicht lange genutzt und das Haus wurde schnell als reines Gemeindewohnhaus genutzt.

In den letzten Jahren wurde das ehemalige Gemeindehaus saniert und wird auch heute noch als Wohnhaus genutzt. Das Gebäude befindet sich in der Sohlener Straße 1, direkt an der Straße Alt Westerhüsen.

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Beseler-Kaserne Magdeburg

Donnerstag, 15. September 2011 | Autor:

Magdeburg war seit jeher auch ein wichtiger Militärstützpunkt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg zur stärksten Preußischen Festung ausgebaut. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte der Kasernenneubau in der ehemaligen Bredowstraße auf dem ostelbischen Ufer Magdeburgs. Die dort errichtete Feldartilleriekaserne wurde zuerst Stationierungsort des Feldartillerie-Regiments Nr. 4. In den 30er Jahren wurden Pioniereinheiten des 4. Bataillons hier stationiert, die später zum 4. Panzer-Pionier Bataillon wurden. Auch nach Kriegsende ging die militärische Nutzung der ehemaligen Beseler-Kaserne weiter, zwischen 1945 und 1991 wurde das Gelände von der sowjetischen Militäradministration genutzt.

ehemalige Beseler-Kaserne

Nach 1991 erfolgte Stück für Stück eine Beräumung des Geländes von den Hinterlassenschaften der militärischen Nutzung. Die zahlreichen Gebäude, die inzwischen mehr als 100 Jahre sind, wurden einer friedlichen Nutzung zugeführt. So sind auf dem Gelände der ehemaligen Beseler-Kaserne inzwischen u.a. das Helmholtz-Institut, das Landeshauptarchiv des Landes Sachsen-Anhalt und das Ministerium für Gesundheit u. Soziales des Landes Sachsen-Anhalt ansässig.

Durch die umfangreiche denkmalgerechte Sanierung der Gebäude, umgeben von viel Grün, hat sich hier auch ein schönes Kleinod Magdeburgs entwickeln können.

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OMMMA Magdeburg

Montag, 5. September 2011 | Autor:

Alljährlich Ende August/Anfang September findet im Magdeburger Elbauenpark die OMMMA statt, wobei OMMMA für Ost-Mobil-Meeting Magdeburg steht.

Auf der OMMMA werden Fahrzeug aus DDR-Produktion und den ehemaligen Ostblockstaaten ausgestellt. In diesem Jahr wurden mehr als 600 Fahrzeuge präsentiert und mehrere tausend Interessierte fanden den Weg in den Elbauenpark.

OMMMA 2011 Impressionen

Die OMMMA ist zu einer festen Größe im Magdeburger Veranstaltungskalender geworden. Hervorzuheben auch die jährliche Ausfahrt der historischen Fahrzeuge am zweiten Veranstaltungstag, bei der die Oldtimer dann durch Magdeburg fahren.

Nicht nur die Aussteller reisen von weither an, teilweise sogar aus den Niederlanden und Großbritannien, nein auch viele Besucher kommen von außerhalb nach Magdeburg um die Oldtimer zu bewundern. Damit erfüllt die OMMMA auch einen wichtigen Zweck als touristischer Anziehungspunkt Magdeburgs.

Veranstalter der OMMMA ist übrigens der IFA Freunde Sachsen-Anhalt e.V..

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