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Schlachthof Magdeburg

Freitag, 13. Mai 2011 | Autor:

Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dominierte auch in Magdeburg die Hausschlachtung. Um die damit verbundenen unhygienischen Verhältnisse zu verbessern, wurde bereits frühzeitig über die Einrichtung eines städtischen Schlachthofes nachgedacht. Die damals noch geltenden Rayonbestimmungen für die Festung Magdeburg erschwerten aber die Findung eines geeigneten Standortes. Erst nach Lockerung der Rayonbestimmungen der Verabschiedung des preußischen Schlachthausgesetzes ging es voran und in Höhe der jetzigen Liebknechtstraße, direkt neben der Eisenbahnstrecke nach Braunschweig, wurde der städtische Schlachthof mit Stallanlagen, Viehbörse, Verwaltungsgebäude und Schlachthallen errichtet.

Alter Schlachthof

Um 1924 erfolgte eine Erweiterung des Schlachthofes mit weiteren Gebäuden, u.a. wurde ein Kühlhaus errichtet.

Bis nach 1990 war der Schlachthof in Betrieb. Inzwischen wurde das Gelände zu großen Teil erschlossen. Es entstanden in den alten Gebäude Büros und ein Supermarkt samt Parkhaus. Weitere Gebäude wurden und werden als Wohnhäuser saniert und werten das gesamte Umfeld positiv auf.

Das Bild zeigt das ehemalige Verwaltungsgebäude des Schlachthofs, in dem sich jetzt Büros befinden.

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Zoo Magdeburg

Montag, 25. April 2011 | Autor:

Der Zoo Magdeburg wurde am 01.07.1950 als Magdeburger Tiergarten eröffnet. 1959 erfolgte, aufgrund seiner Größe, die Umbenennung in Zoo Magdeburg. Er beherbergt über 600 Tiere, die zu 135 verschiedenen Arten gehören. Der Zoo befindet sich im Stadtteil Neue Neustadt und ist über die Straßenbahnlinien 10 und 94 direkt erreichbar. Rund 300.000 Menschen besuchen den Magdeburger Zoo jedes Jahr, der übrigens durchgehend geöffnet hat.

Rothund

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Um- und Ausbauten vorgenommen, so wurde 1994 ein neues Giraffenhaus gebaut und derzeitig sammelt man Spenden für den Neubau eines Hauses für die Elefanten und Nashörner. Durch verschiedene Züchtungen erlangte der Magdeburger Zoo auch weltweite Bekanntheitheit in Fachkreisen.

Im neu gestalteten Eingangsbereich befindet sich ein Bistro, wo auch regelmäßig ein Sonntagsbrunch angeboten wird.

Eingang zum Zoo

Regelmäßig finden auch Vorträge und Sonderverantaltungen im Magdeburg Zoo statt, bei denen den Besuchern die Tierwelt noch näher gebracht werden soll. Im Rahmen der Umgestaltung zu einem Erlebniszoo mit Artenschutzprogramm, ist der Zoo Magdeburg an über 43 europäischen Erhaltungszuchtprogrammen und internationalen Zuchtbüchern beteiligt.

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Kirche St. Sophia in Randau

Mittwoch, 30. März 2011 | Autor:

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die aus dem Jahre 1558 stammende Dorfkirche St. Sophia in Randau sanierungsbedürftig. So entstand eine neue Kirche im neoklassizistischen Putzbau, die bis 1911 mehrmals um- und ausgebaut wurde. Die ursprüngliche Kirche war von Andreas von Alvensleben gestiftet worden. Der Kirchtum von St. Sophia ist schon weithin sichtbar, ist die Kirche doch hier mit Abstand das höchste Gebäude.

Dorfkirche in Randau

Auffällig ist übrigens, das sich der Randauer Friedhof nicht unmittelbar neben der Kirche befindet, sondern am anderen Ende des Dorfes. Die Kirche selbst liegt eingebettet zwischen alten Bäumen und einer Wiese.

Für mich ist St. Sophia eines der schönsten Kirchengebäude Magdeburgs.

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Villa Winter in Magdeburg

Samstag, 19. Februar 2011 | Autor:

Eines der für mich schönsten Gebäude in Magdeburg ist die Villa Winter. Die Villa befindet sich an der Olvenstedter Chaussee (Bundesstraße 1) und bietet an dieser Stelle einen eindrucksvollen Blickfang. Die Villa wurde 1901 – 1903 im Auftrage des Fabrikanten Carl Winter gebaut. Das zweite Obergeschoß wurde erst 1915 aufgesetzt. Im Vergleich zu anderen Fabrikantenvillen in Magdeburg wirkt die Villa Winter recht bescheiden, dennoch besticht sie durch ihr Äußeres.

Villa Winter in Magdeburg

Das rechts befindliche Gebäude gehört zu diesem Komplex dazu und ergänzt die Villa Winter in positiver Weise. Dadurch entsteht ein bauliches Ensemble, daß die Umgebung an dieser Stelle positiv aufwertet.

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Düppler Mühle

Montag, 14. Februar 2011 | Autor:

Recht vergessen befindet sich im Stadtteil Neu-Olvenstedt die Ruine der Düppler Mühle. Dabei handelt es sich um die Reste einer Holländerwindmühle aus dem Jahr 1845, die bis 1899 als Windmühle genutzt wurde. Die Mühle wurde danach als Gaststätte genutzt. Um 1920 herum erfolgte ein weiterer Umbau und es wurden Wohnungen in der ehemaligen Mühle eingerichtet. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts brannte das Gebäude dann aus und die Reste stehen seitdem ungenutzt leer.

Düppler Mühle

Inzwischen hat sich eine Bürgerinitative gegründet, die wiederum einen Verein gründen möchte der sich um den Erhalt der Düppler Mühle kümmern soll. Sobald realistische Kostenschätzungen für die Sanierung der Düppler Mühle vorliegen, soll ein Nutzungskonzept erarbeitet werden, dessen Inhalt zur Zeit noch vollkommen offen ist. Es bleibt abzuwarten, ob der Erhalt der Düppler Mühle dadurch gesichert werden kann. Dem Stadtteil Neu Olvenstedt täte ein solches Denkmal sicherlich gut zu Gesicht stehen.

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