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St.-Ambrosius-Kirche in Magdeburg-Sudenburg

Samstag, 17. Juli 2010 | Autor: Torsten

Die heutige Ambrosiuskirche im Magdeburger Stadtteil Sudenburg ist bereits die fünfte Kirche Magdeburgs die diesen Namen trägt. In den Jahren 1875/76 entstand die jetzt noch existierende Ambrosiuskirche im neogotischen Baustil, deren Bau rund 225.000 Reichsmark kostete. Die Bronzeglocken der protestantischen Ambrosiuskirche wurden aus dem Metall dreier erbeuteter französischer Kanonen gegossen.

Die Innenausstattung der Kirche wurde vornehmlich durch Spenden Magdeburger Bürger finanziert, darunter auch der Taufstein und das Altargemälde.

Ambrosiuskirche

Im Jahre 1917 mußten die drei Bronzeglocken für Kriegszwecke abgegeben werden. Die Bronze wurde somit wieder für den Zweck verwendet, für den sie schon einmal verwendet wurde: zum Krieg spielen.

Im Oktober erhielt die Ambrosiuskirche drei neue Glocken aus Gußstahl.

Im Zweiten Weltkrieg kam die Ambrosiuskirche ohne nennenswerte Schäden davon. In den 50er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten diverse große Sanierungsarbeiten.

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Aussichtsturm im Rotehornpark Magdeburg

Mittwoch, 7. Juli 2010 | Autor: Torsten

Der Rotehornpark wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts teilweise umgestaltet. Neben dem Neubau des Pferdetores gehörte auch der Bau eines Aussichtsturms dazu.

Im Jahre 1927 wurde selbiger nach Plänen von Prof. Albin Müller erbaut.

Die Gesamthöhe des Aussichtsturms beträgt 61 Meter, die Aussichtsplattform befindet sich in einer Höhe von 45 Metern. Erreichen kann man die Aussichtsplattform über eine 252 Stufen umfassende Treppe oder mittels eines Fahrstuhls.

Aussichtsturm

Im Jahre 2001 wurde der Aussichtsturm geschlossen, dann aber nach einer Sanierung im Sommer 2006 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Auch ein kleines Cafe beherbergt der Aussichtsturm, sodaß man den Blick über die Stadt mit dem Genuß einer Tasse Kaffee verbinden kann.

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Hyparschale Magdeburg

Samstag, 26. Juni 2010 | Autor: Torsten

Sie ist inzwischen ein Sorgenkind der Stadt Magdeburg: die Hyparschale.

Im Jahre 1969 entstand die als Hyparschale bezeichnete Mehrzweckhalle auf der Elbinsel. Die aus vier hyperbolischen Paraboloiden bestehende Stahlbetondecke der Hyparschale ist freitragend. Die Lasten der vier Dachschalen werden als Schrägstützen zur Erde hingeführt. Dadurch ist es möglich, daß die gesamte Außenfläche ohne Stützen auskommt und somit nahezu komplett aus Glas besteht.

In der DDR gab es in gleicher Bauweise erstellte Gebäude in Berlin (inzwischen abgerissen), Glowe und Schwerin.

Hyparschale

Die Hyparschale wurde 1990 unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahre 1997 erfolgte die baupolizeiliche Sperrung des Gebäudes. Seit diesem Zeitpunkt ist die Stadt Magdeburg bemüht einen Investor für das Gebäude zu finden, bisher allerdings vergeblich. Für die Sanierung der Hyparschale ist ein Sanierungsbedarf von mehreren Millionen Euro veranschlagt. Aufgrund knapper Kassen besteht durch die Stadt Magdeburg allerdings keine Möglichkeit sich an den Sanierungskosten für die Instandsetzung der Hyparschale zu beteiligen.

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Das Fort XII der Festung Magdeburg

Mittwoch, 23. Juni 2010 | Autor: Torsten

Die Festung Magdeburg war recht weiträumig angelegt und besaß eine Vielzahl einzelner Objekte zur Verteidigung. Auf der Elbinsel im Rotehornpark gelegen, entstand im Jahre 1866 das Fort XII. Es befand sich im Südteil der Insel. Von dort aus sollte das Elbdelta mit den zugehörigen Flußsperren geschützt werden.

Das Gelände des Fort XII wurde 1909 vom Magistrat der Stadt Magdeburg erworben und einer neuen Nutzung zugeführt. Zeitweilig würde es als reine Grünfläche genutzt. Eine Weile hatte dort auch der Parkwächter seinen Sitz. Später wurde es als Freilichtbühne genutzt. Auch als Bereitschaftsraum für die Volkspolizei und die Staatssicherheit wurde das Gelände des ehemaligen Fort XII genutzt.

Fort XII

Durch die zahlreichen Nutzungsänderungen wurden mit der Zeit immer mehr Teile des Bauwerks abgetragen. Heute ist das Fort XII für jeden frei zugänglich. In einem Gebäude aus DDR-Zeiten befindet sich jetzt ein Cafe. Erhalten geblieben aus der Zeit als das Fort XII noch Verteidigungsaufgaben zu erfüllen hatte sind der das Fort XII umgebende Wassergraben, der Zufahrtsweg, der umgebende Wall, einige Treppen, mehrere Poternen und verschiedene Querwälle.

Der ehemalige Aufbau des Fort XII läßt sich auf diese Weise noch gut nachvollziehen.

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Das Pferdetor in Magdeburg

Sonntag, 20. Juni 2010 | Autor: Torsten

Der Rotehornpark hat zahlreiche interessante Objekte zu bieten die in den nächsten Beiträgen hier näher vorgestellt werden sollen. Den Anfang macht das Pferdetor.

Das Pferdetor befindet sich direkt neben der Stadthalle und stellt aktuell auch eine Art Abschluß des sich dort befindlichen Parkplatzes dar.

Es ist ca. 15 Meter und entstand 1927 im Vorfeld der in Magdeburg stattfindenen Deutschen Theaterausstellung. Es entstand zeitgleich mit der Stadthalle und dem Aussichtsturm. Sechs hochthronende springende Pferde sind durch fünf kleinere Rundbögen miteinander verbunden. Den seitlichen Abschluß des Pferdetors stellen zwei rechteckige Sockel dar.

Pferdetor

Entworfen wurde das Pferdetor von dem Architekten Prof. Albin Camillo Müller (Künstlername Albinmüller). Die Herstellung erfolgte von den Kunstkeramischen Werken der Stadt Kiel. Die Kunstkeramischen Werke haben das Pferdetor kostenlos erstellt um damit ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Das Pferdetor steht heutzutage leider im Schatten vieler anderer interessanter architektonischer Bauwerke in Magdeburg. Bei einem Bummel durch den Stadtpark sollte man sich auch ruhig mal dieses architektonische Bauwerk etwas näher betrachten.

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