Das Fort XII der Festung Magdeburg

Mittwoch, 23. Juni 2010 |  Autor:

Die Festung Magdeburg war recht weiträumig angelegt und besaß eine Vielzahl einzelner Objekte zur Verteidigung. Auf der Elbinsel im Rotehornpark gelegen, entstand im Jahre 1866 das Fort XII. Es befand sich im Südteil der Insel. Von dort aus sollte das Elbdelta mit den zugehörigen Flußsperren geschützt werden.

Das Gelände des Fort XII wurde 1909 vom Magistrat der Stadt Magdeburg erworben und einer neuen Nutzung zugeführt. Zeitweilig würde es als reine Grünfläche genutzt. Eine Weile hatte dort auch der Parkwächter seinen Sitz. Später wurde es als Freilichtbühne genutzt. Auch als Bereitschaftsraum für die Volkspolizei und die Staatssicherheit wurde das Gelände des ehemaligen Fort XII genutzt.

Fort XII

Durch die zahlreichen Nutzungsänderungen wurden mit der Zeit immer mehr Teile des Bauwerks abgetragen. Heute ist das Fort XII für jeden frei zugänglich. In einem Gebäude aus DDR-Zeiten befindet sich jetzt ein Cafe. Erhalten geblieben aus der Zeit als das Fort XII noch Verteidigungsaufgaben zu erfüllen hatte sind der das Fort XII umgebende Wassergraben, der Zufahrtsweg, der umgebende Wall, einige Treppen, mehrere Poternen und verschiedene Querwälle.

Der ehemalige Aufbau des Fort XII läßt sich auf diese Weise noch gut nachvollziehen.

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Thema: Allgemein

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