Die St. Sebastians-Kathedrale
Donnerstag, 16. April 2009 | Autor: Torsten
Im Stadtzentrum von Magdeburg, unweit vom Dom, befindet sich die St. Sebastians-Kathedrale. Sie ist eine katholische Kirche und dem Heiligen Sebastian geweiht.
Bereits im Jahre 1015 erfolgte die Grundsteinlegung für die St. Sebastians-Kathedrale. In den Jahren 1188 und 1207 brannte die Kathedrale aus.
Ein kompletter Umbau im Stile der Gotik erfolgt dann im 14. Jahrhundert. Am 17. Mai 1489 erfolgte die erneute Weihe der Kirche. Durch die Reformation wurde die Kirche im Jahre 1558 protestantisch.
Als im Mai 1631 Magdeburg während des dreißigjährigen Krieges erstürmt wurde, brannte die Kirche abermals nieder. Noch elf Jahre später wird sie als Ruine geführt. Der Neubau zog sich bis 1692 hin. In jenem Jahr fand wieder erstmalig ein Gottesdienst in der St. Sebastians-Kathedrale statt.
1756 fanden vorerst letztmalig Gottesdienste in der Kirche statt. Die Kirche wurde dann lange Zeit als Magazin genutzt. Während der napoleonischen Besatzung diente die Kirche den Franzosen als Feldschmiede und Lagerraum.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Kirche wieder katholisch. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei Luftangriffen auf Magdeburg zwar beschädigt, doch später wieder instandgesetzt.
Seit 1994 ist Magdeburg ein eigenständiges Bistum. So wurde St. Sebastian die Kathedrale des neuerrichteten Bistums Magdeburg und Sitz des Magdeburger Kathedralkapitels. Sie ist somit auch Heimat des Bischofs des katholischen Bistums Magdeburg.





