Magdalenenkapelle in Magdeburg

Dienstag, 6. Oktober 2009 |  Autor: Torsten

Nahe der Elbe befindet sich die kleine Magdalenenkapelle, die ihre Entstehung angeblich der Entweihung einer Hostie zu verdanken hat. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1315. Im Jahre 1385 übertrug Papst Urban VI. das Patronat über die Kapelle dem nahegelegenen Magdalenenkloster, woraus dann auch der Name “Magdalenenkapelle” abgeleitet wurde.

Magdalenenkapelle

1631 wurde die Kapelle bei der Zerstörung Magdeburgs durch die schwedischen Truppen unter Tilly stark zerstört. Erst 1711 wurde mit der Instandsetzung der Kapelle begonnen, die dann 1715 neu geweiht wurde. Während des zweiten Weltkriegs wurde die Magdalenekapelle abermals stark beschädigt. Erst 1966 wurde mit der Instandsetzung der Kirche begonnen, die seit 1968 wieder für kirchliche Zwecke durch die Altlutheraner genutzt wurde. 1988 erfolgte eine weitere Sanierung der Kirche. Seit 1991 nutzt das katholische Hilfswerk Subsidaris die Magdalenenkapelle.

Zur Zeit gibt es Planungen ein neues Prämonstratenserkloster in der Nachbarschaft zu errichten. Gemeinsam mit der angrenzenden Universitätskirche St. Petri und dem Gemeindehaus soll daraus ein umfassender Atriumkomplex gebildet werden.

Es gibt übrigens auch eine Sage über die Gründung der Magdalenenkapelle, die man bei Wikipedia nachlesen kann.

An den Wochenenden kann man die kleine Kapelle auch kostenfrei besichtigen. Hier kann man verschnaufen von der Hektik des Alltags und die Ruhe auf sich wirken lassen.

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Thema: Allgemein

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4 Kommentare

  1. Weisst Du, diese Kapelle ist wirklich sehr sehr hübsch!! :-) ) Und ich weiss jetzt auch wieso Magdeburg “Magde”burg heisst – wegen der “Magda”lenenkapelle und dem “Magda”lenenkloster, gell?? :-) )

  2. Na nicht ganz. Magdeburg kommt von dem Begriff “mächtige Burg”.

  3. Und wieder was gelernt :-) !

  4. Gute Darstellung. Werde ich an einem Wochenende mal ansehen. Außen hatte ich schon das Vergnügen.

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