Sonntag, 18. Oktober 2009
Der Name der Strasse kommt von den damals dort ansässigen Goldschmieden, das Wort “Brücke” jedoch ist nicht in dem Sinne zu verstehen. Als “Brücke” hat man damals in Magdeburg die Strassen bezeichnet, die mit Steinplatten belegt waren und als enge Geschäftsstrassen durch die Stadt führten.
Die heutige Goldschmiedebrücke hat allerdings wenig mit der historischen zu tun. Die historische Strasse verlief nicht wie die heutige von West nach Ost, sondern war die Verlängerung der Regierungsstrasse und verlief nach Norden. Schuld daran trägt die Zerstörung während des zweiten Weltkrieges. Der Wiederaufbau hielt sich bewusst nicht an den natürlichen Verlauf historischer Strassen, man wollte eine sozialistische Stadtstruktur aufbauen.
Die heutige Goldschmiedebrücke befindet sich im Stadtteil Altstadt.
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Dienstag, 13. Oktober 2009
Der heute schön gestaltete Platz war früher Standort der Sankt-Ulrich-und-Levin-Kirche. Heute steht auf diesem Platz nur noch ein Haus das mit seinem Namen an die Kirche erinnern soll, das Ulrichshaus. Auch der große Springbrunnen mit seinen Bänken bietet einen schönen Platz zum Erholen. Trotz großer Beliebtheit ist der Platz größtenteils sauber und ordentlich. Die Blumenbeete auf dem Platz lassen diesen das ganze Jahr über frisch und wie eine Oase wirken. Ein sehr schöner Ort zum Spazieren und Entspannen.

Zur Zeit versucht eine private Initiative Spenden zu sammeln, um die Ulrichskirche wieder am alten Standort aufbauen zu können. Unter den Magdeburger Bürgern ist dieses Objekt allerdings umstritten, würde so doch eine grüne Oase verschwinden.
Der Ulrichsplatz befindet sich zentral gelegen im Stadtzentrum. Um den Ulrichsplatz herum befinden sich neben Wohnhäusern auch zahlreiche Geschäfte, Cafes und Restaurants die zum Bummeln und Verweilen einladen.
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Montag, 12. Oktober 2009
1939 wurde dieser Brunnen in der Magdeburger Altstadt als Geschenk der mitteldeutschen Landesbank an die Stadt Magdeburg gebaut. Er diente als Füllung eines toten Winkels der beim Anbau des Bankgebäudes entstand. Da diese Stelle auch das ehemalige Wohnhaus des Doktor Eisenbarts umfasste dachten sich die verantwortlichen ihm zu ehren diesen Brunnen bauen zu lassen. Fritz von Graevenitz wurde von der mitteldeutschen Landesbank beauftragt dieses Kunstwerk zu entwerfen.
Der Brunnen blieb trotz großer Zerstörung der Innenstadt im 2. Weltkrieg erhalten.
Ein hoher Muschelkalkbalken dominiert den Brunnen. Auf dessen spitze steht die Figur des Arztes Eisenbart. In Bronzetafeln ist das Eisenbart-Lied eingraviert, welches zum Bekanntheitsgrad des Doktors beigetragen hat. Die anderen Bronzetafeln stellen Situationen aus dem Leben des Doktors dar. Neben seinem Einzug in die Stadt Magdeburg, auch Eisenbart in der Sprechstunde, Eisenbart bei einer Zahnoperation und Die Heilung des Obristen von Graevenitz in Stargard.
Um den Brunnen von den hellen Steinmauern abzuheben wählte man das Material Bronze, welches aber nicht zu dunkel ist und das Licht schluckt sondern zurückwirft.
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Freitag, 9. Oktober 2009
Diese Strasse befindet sich im Stadtteil Altstadt und war die wichtigste Verbindungsader der Stadt Magdeburg und durchquerte die Stadt in Nord/Süd- Richtung. Sie wurde 1207 erstmal urkundlich erwähnt. Während des dreißigjährigen Krieges zerstört wurde der Breite Weg mit vielen Gebäuden im barocken Stil wieder aufgebaut. Doch fiel das ungewöhnliche Bild dem 2. Weltkrieg zum Opfer.
Idealistischerweise wurde die Strasse in der DDR nach Karl-Marx benannt. Nach der Wiedervereinigung bekam sie jedoch ihren alten Namen zurück.
Heute wird der Verkehr an der Innenstadt vorbeigeführt daher hat die Strasse ihre Bedeutung als wichtigste Verkehrsader verloren doch stellt sie eine für die städtische Struktur wichtige Komponente dar. Der Nordabschnitt ist zu einer verkehrsberuhigten Zone geworden. Fußgänger, Radfahrer sowie die Straßenbahnen verkehren hier ausschließlich.
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Mittwoch, 7. Oktober 2009
Dem heiligen Petrus (Schutzpatron der Fischer) wurde diese katholische Kirche in der Magdeburger Altstadt geweiht. 1150 wurde der Grundstein, für die damals noch Dorfkirche Frose genannte Kirche, auf dem Petersberg gelegt. Zu ihren Füßen befand sich das Dorf Frosen und der Fischerhafen für die sie als Pfarrkirche diente.
1230 wurde das Dorf sowie die Kirche und die Neustadt von Truppen Kaiser Otto IV. zerstört. diese Zerstörung wurde jedoch gleich genutzt um die Stadt Magdeburg nach Norden hin zu erweitern. Die Kirche wurde an ihrem alten Platz wieder aufgebaut und 1258 erstmal urkundlich erwähnt.
Etwa 1400 wurde die Kirche zu eine dreischiffigen gotischen Hallenkirche umgebaut.
am 17.Juli 1524 wurde im Zuge der Reformation die erste evangelische Predigt in der Sankt Peters Kirche gehalten. 1546 erhielt die Kirche ihre erste Orgel die ursprünglich aus dem Kloster berge stammte.
Die durch den dreißigjährigen Krieg ausgebrannte und zerstörte Kirche wurde bis 1689 wieder aufgebaut. 1712 wurde das Kirchendach zu einem barocken Mansarddach umgebaut.
Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche bis auf den Turm und die Eingangshalle fast komplett zerstört. Ab 1962 wurde die Kirche erst enttrümmert und dann wieder aufgebaut. Der Bildhauer Heinrich Apel erschuf 1968 viele Details der Inneneinrichtung.
Am 28. November 1999 erhielt die Kirche den Titel Universitätskirche.
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