Montag, 25. April 2011
Der Zoo Magdeburg wurde am 01.07.1950 als Magdeburger Tiergarten eröffnet. 1959 erfolgte, aufgrund seiner Größe, die Umbenennung in Zoo Magdeburg. Er beherbergt über 600 Tiere, die zu 135 verschiedenen Arten gehören. Der Zoo befindet sich im Stadtteil Neue Neustadt und ist über die Straßenbahnlinien 10 und 94 direkt erreichbar. Rund 300.000 Menschen besuchen den Magdeburger Zoo jedes Jahr, der übrigens durchgehend geöffnet hat.
In den letzten Jahren wurden zahlreiche Um- und Ausbauten vorgenommen, so wurde 1994 ein neues Giraffenhaus gebaut und derzeitig sammelt man Spenden für den Neubau eines Hauses für die Elefanten und Nashörner. Durch verschiedene Züchtungen erlangte der Magdeburger Zoo auch weltweite Bekanntheitheit in Fachkreisen.
Im neu gestalteten Eingangsbereich befindet sich ein Bistro, wo auch regelmäßig ein Sonntagsbrunch angeboten wird.
Regelmäßig finden auch Vorträge und Sonderverantaltungen im Magdeburg Zoo statt, bei denen den Besuchern die Tierwelt noch näher gebracht werden soll. Im Rahmen der Umgestaltung zu einem Erlebniszoo mit Artenschutzprogramm, ist der Zoo Magdeburg an über 43 europäischen Erhaltungszuchtprogrammen und internationalen Zuchtbüchern beteiligt.
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Mittwoch, 30. März 2011
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die aus dem Jahre 1558 stammende Dorfkirche St. Sophia in Randau sanierungsbedürftig. So entstand eine neue Kirche im neoklassizistischen Putzbau, die bis 1911 mehrmals um- und ausgebaut wurde. Die ursprüngliche Kirche war von Andreas von Alvensleben gestiftet worden. Der Kirchtum von St. Sophia ist schon weithin sichtbar, ist die Kirche doch hier mit Abstand das höchste Gebäude.
Auffällig ist übrigens, das sich der Randauer Friedhof nicht unmittelbar neben der Kirche befindet, sondern am anderen Ende des Dorfes. Die Kirche selbst liegt eingebettet zwischen alten Bäumen und einer Wiese.
Für mich ist St. Sophia eines der schönsten Kirchengebäude Magdeburgs.
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Samstag, 19. Februar 2011
Eines der für mich schönsten Gebäude in Magdeburg ist die Villa Winter. Die Villa befindet sich an der Olvenstedter Chaussee (Bundesstraße 1) und bietet an dieser Stelle einen eindrucksvollen Blickfang. Die Villa wurde 1901 – 1903 im Auftrage des Fabrikanten Carl Winter gebaut. Das zweite Obergeschoß wurde erst 1915 aufgesetzt. Im Vergleich zu anderen Fabrikantenvillen in Magdeburg wirkt die Villa Winter recht bescheiden, dennoch besticht sie durch ihr Äußeres.
Das rechts befindliche Gebäude gehört zu diesem Komplex dazu und ergänzt die Villa Winter in positiver Weise. Dadurch entsteht ein bauliches Ensemble, daß die Umgebung an dieser Stelle positiv aufwertet.
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Montag, 14. Februar 2011
Recht vergessen befindet sich im Stadtteil Neu-Olvenstedt die Ruine der Düppler Mühle. Dabei handelt es sich um die Reste einer Holländerwindmühle aus dem Jahr 1845, die bis 1899 als Windmühle genutzt wurde. Die Mühle wurde danach als Gaststätte genutzt. Um 1920 herum erfolgte ein weiterer Umbau und es wurden Wohnungen in der ehemaligen Mühle eingerichtet. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts brannte das Gebäude dann aus und die Reste stehen seitdem ungenutzt leer.
Inzwischen hat sich eine Bürgerinitative gegründet, die wiederum einen Verein gründen möchte der sich um den Erhalt der Düppler Mühle kümmern soll. Sobald realistische Kostenschätzungen für die Sanierung der Düppler Mühle vorliegen, soll ein Nutzungskonzept erarbeitet werden, dessen Inhalt zur Zeit noch vollkommen offen ist. Es bleibt abzuwarten, ob der Erhalt der Düppler Mühle dadurch gesichert werden kann. Dem Stadtteil Neu Olvenstedt täte ein solches Denkmal sicherlich gut zu Gesicht stehen.
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Freitag, 4. Februar 2011
In der Lübecker Straße 135 befindet sich dieser rote Backsteinbau. Er wurde als Dienstgebäude des Königlichen Eisenbahnfiskus 1901/02 im Zuge des Neubaus des Bahnhofs Magdeburg-Neustadt errichtet. Das Haus beherbergte Dienstwohnungen für zwei mittlere Beamte. Das im neogotischen Stil gebaute Haus kann durch seine teils als spitzbogenförmige Felder angelegte Putzspiegel, seine Segmentbogenfenster im Erdgeschoss sowie die im Obergeschoss befindlichen Spitzbogenfenster die Blicke auf sich lenken.
In Kombination mit der Eisenbahnbrücke und dem Gebäude in der Laaßstraße 2 und 3 ist das Bahnwärterhaus von städtebaulicher Bedeutung als Bestandteil eines straßenbildprägenden Ensembles.
Das Gebäude ist in einem sehr gepflegten Zustand.
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