Bahnwärterhaus in Magdeburg-Neustadt

Freitag, 4. Februar 2011

In der Lübecker Straße 135 befindet sich dieser rote Backsteinbau. Er wurde als Dienstgebäude des Königlichen Eisenbahnfiskus 1901/02 im Zuge des Neubaus des Bahnhofs Magdeburg-Neustadt errichtet. Das Haus beherbergte Dienstwohnungen für zwei mittlere Beamte. Das im neogotischen Stil gebaute Haus kann durch seine teils als spitzbogenförmige Felder angelegte Putzspiegel, seine Segmentbogenfenster im Erdgeschoss sowie die im Obergeschoss befindlichen Spitzbogenfenster die Blicke auf sich lenken.

Lübecker Str. 135

In Kombination mit der Eisenbahnbrücke und dem Gebäude in der Laaßstraße 2 und 3 ist das Bahnwärterhaus von städtebaulicher Bedeutung als Bestandteil eines straßenbildprägenden Ensembles.

Das Gebäude ist in einem sehr gepflegten Zustand.

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Bördebrauerei Magdeburg

Montag, 31. Januar 2011

Das heutige Bild zeigt den Sudturm der ehemaligen Bördebrauerei im Stadtteil Alte Neustadt. Die Brauerei wurde bereits 1823 gegründet, hieß später A. Bodenstein und wurde nach dem zweiten Weltkrieg verstaatlicht. Nach der Wende wurde die Brauerei geschlossen, das Gelände verfiel zusehends. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde das Grundstück, das bis dahin einer Bank gehörte, von selbiger aufgegeben, was ein potentieller Investor sich zunutze machte und sich selbiges aneignete. Unter Zuhilfenahme einer noch gültigen Abrißgenehmigung wurden große Teile des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexes abgerissen, lediglich der Sudturm blieb stehen.

Bördebrauerei

2009 gab es einen ersten Spatenstich, mit dem die Sanierung des Sudturmes und dessen Umbau zu Loftwohnungen begonnen werden sollte. Doch das Projekt wurde dann bis heute immer noch nicht umgesetzt. Ob und wie es mit dem Sudturm weiter geht ist weiterhin ungewiß. Für große Teile des Geländes um die ehemalige Bördebrauerei besteht erheblicher Sanierungsbedarf, auch ein Rayonhaus befindet sich dort in unmittelbarer Umgebung.

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Statue der Königin Luise von Preussen

Sonntag, 30. Januar 2011

Im Geschwister-Scholl-Park, direkt an der Albert-Vater-Straße gelegen, befindet sich seit 2009 eine Marmorstatue. Diese Statue aus italienischem Carrara-Marmor stellt die Nachbildung des Originals dar, welches 1963 zerstört wurde und seit 1901 an selber Stelle stand.

Die Künster Markus, Johannes und Christof Traub aus Halle haben in Kröllwitz nach historischen Fotos und dem vorhandenen Originalkopf der alten Statue die Arbeiten ausgeführt.

Denkmal der Königin Luise von Preussen


Die neue Statue entstand auf Initiative von Hans Schuster, einem der Mitbegründer der “Magdeburgischen Gesellschaft von 1990″.

Einige Eckdaten zu Königin Luise von Preussen:

10.03.1776 geboren als Prinzessin Luise Auguste Wilhelmine Amalie von Mecklenburg-Strelitz in Hannover
14.03.1793 Prinzessin Luise lernt Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preussen kennen
24.12.1793 Heirat mit Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preussen
19.07.1810 Königin Luise stirbt

Die Statue ist gut von der Straße aus sichtbar und zählt zu den Objekten die in den letzten Jahren wieder neu errichtet worden und so Magdeburg ein klein wenig schöner und interessanter machen sollen.

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Haus des Lehrers in Magdeburg

Donnerstag, 20. Januar 2011

Das wohl höchste Gebäude auf dem Breiten Weg ist das “Haus des Lehrers” genannte Hochhaus. Bei der Neugestaltung des Nordabschnitts des Breiten Wegs entstand das zwölfgeschossige Gebäude im Jahre 1970 und wurde dann bis zur Wende unter anderem vom Bezirksschulrat des Bezirks Magdeburg genutzt. Später war kurzzeitig auch das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt in dem Gebäude ansässig.

Derzeitig steht das 45 Meter hohe Gebäude leer, doch es gibt eine Zukunft für das “Haus des Lehrers”. Für rund 13 Millionen Euro soll das Gebäude bis Ende 2012 komplett saniert werden. Zwei zusätzliche Stockwerke sollen geschaffen werden. Büros, Wohnungen, eine Skybar und Ladengeschäfte im Erdgeschoß sollen das Gebäude befüllen und dem Nordabschnitt des Breiten Wegs zu neuem Leben verhelfen.

Haus des Lehrers

Das Gebäude soll, in Ahnlehnung an die dort zuvor stehende Katharinenkirche, den Namen “Katharinenturm” tragen. Schon jetzt gibt es wohl zahlreiche Mietanfragen, was ich auch gut nachvollziehen kann. Die zentrale Lage des Gebäudes ist als Wohnort sehr attraktiv.

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Ältester Bahnhof in Magdeburg

Freitag, 24. Dezember 2010

Recht nah am westlichen Elbufer, in der heutigen Materlikstraße gelegen, befindet sich ein Gebäude von großem historischen Wert, daß leider derzeitig eher ein Dornröschenschicksal erleidet. Dabei handelt es sich um das älteste noch erhaltene Bahnhofsgebäude Deutschlands aus dem den Jahren 1838/39. Das Gebäude wurde lange Zeit als Bahnhofsgebäude genutzt, bevor später der jetzige Hauptbahnhof entstand. Auch danach wurde das Gebäude weiter von der Eisenbahn genutzt, diente bis zur Wendezeit als Verwaltungsgebäude der Reichsbahndirektion Magdeburg. Danach wurde das Gebäude verkauft und es gab bereits mehrere Versuche das Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen.

ehemalige Reichsbahndirektion

Um 2002/2003 scheiterte ein Unternehmer damit dort eine Akademie für bildende Künste einzurichten, auch spätere Ideen dort zum Beispiel ein Seniorenheim zu integrieren wurden bisher nicht umgesetzt und so wird weiter gewartet, was aus dem Gebäude wohl werden könnte. Bis es so weit ist, es erstmal mit einem Sichtschutz versehen.

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